Rauchfahne
HUSS - No 1 - Kiefer/Fichte

HUSS – No 1 – Fichte/Kiefer

Solche Rächerstäbchen von HUSS wollte ich schon lange mal probieren, da sie ungewöhnlich, sogar skurril sind (HUSS selbst nennt sie „Die Anderen“). Billig sind sie aber auch nicht gerade, mit knapp über 20€.

Diese Packung, die ich auf Kleinanzeigen gefunden habe, ist eine ältere Verpackungsversion, die 2024 eingestellt wurde, aber in manchen Shops noch verkauft wird. Sie hat einen robusten Porzellandeckel, der zugleich als Halter für die Stäbchen dienen kann.
Diese Packungen enthalten 8 der 8mm dicken und ca. 24cm langen Stäbchen Stangen; sie brennen ca. eine Stunde.
Die Packung ist ein gutes Stück länger als die Stäbchen und am Boden zum Schutz dieser mit Holzwolle ausstaffiert.

Neuere Packungen haben einen Deckel aus Pappe. Es gibt sie als normale Packung mit einfachem Halter aus Blech (8 Stangen) und als Nachfüllpack mit 12 Stück, beides für 21€.

Die Stäbe bestehen aus fein gemahlener Holzkohle.

Es gibt sie in 5 Duftrichtungen: Lavendel, Weihrauch, Citrus, Sandel und Fichte/Kiefer.
Der Name der Sorte ist auf der Packung nicht vermerkt. Das einzige Unterscheidungsmerkmal ist ein unscheinbarer Barcode auf dem Klebesiegel, das den Deckel auf der Röhre hält.
Die Nummer von Fichte/Kiefer lautet 4019526106031.

Huss - No 1 Halter

Der Keramikhalter in Aktion.

Mit 37g ist er schwer genug, die dicken, langen Stangen sicher zu halten.

Wenn man ein kürzeres Stück einer dieser Stangen verräuchern möchte, tut es auch ein gängiger Halter für indische Dhoops.

Die Glut dieser Räucherstäbe wird absurd lang: ganze 3,5cm!

Huss - No 1 Glut

Die Kohlestäbe lassen sich relativ leicht mit einem Feuerzeug anzünden. Es reicht, wenn eine Kante des oberen Randes glimmt, um sie in Gang zu setzen.
Sie verströmen kaum bis gar keinen Rauch und ich nehme nur eine minimale Kohlenote wahr, wenn ich direkt daneben stehe.

Der Geruch der Stangen ist süß. Im Wesentlichen riechen sie für mich nur nach Benzoe, vielleicht vermischt mit einer minimalen Harzigkeit.
Bei den Kegeln konnte ich zumindest eine Idee von Koniferengeruch erkennen. Bei diesen Stäben scheinen die Öle bereits komplett verflogen zu sein.

Unangenehm ist der Geruch aber dennoch nicht. Es ist einfach nur ein simpler, nicht zu starker Benzoe-Duft, der den Raum füllt, ohne ihn zu überwältigen.

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