Rauchfahne
Eyes Of The Lord Buddha - Mandala

Hand-Made in Nepal (Eyes Of The Lord Buddha): Pancha Buddha, Mandala, Kamasutra, Hari OM

Diese drei Packungen habe ich Anfang letzten Jahres (2025) beim niederländischen Onlinehändler Spiru bestellt, der mittlerweile nur noch innerlands und nach Belgien versendet.
Meine Bestellung galt hauptsächlich dem Nachfüllen meines Vorrats an Hari OM, von denen ich begeistert war. (Leider riecht die Nachbestellung überhaupt nicht wie das erste Päckchen.) Zudem hatte ich Lust, diese Marke etwas weiter zu erforschen …

Es scheint so, als würde Spiru diese Marke nicht mehr verkaufen.
Damals habe ich pro Packung 1,99€ bezahlt; wenn ich mich recht erinnere, waren sie preisreduziert.
Die Stäbchen aller Sorten sind 8″ (ca. 20cm) lang und brennen etwa eine halbe Stunde. Pro Packung sind 15 Stäbchen enthalten.


Pancha Buddha

Die Stäbchen sind extrudiert. Der Rohgeruch ist stechend, trocken und indolisch.

Angezündet ist der indolische Geruch noch penetranter; er erinnert an Toilettenreiniger mitsamt der reinigungsbedürftigen Toilette. Dazu nehme ich Holzigkeit und eine trockene, kreidige Note wahr.

Für mich sind Pancha Buddha gar nichts, der Geruch ist einfach nur aufdringlich und unangenehm.


Mandala

Mandala sind handgerollte Stäbchen mit nicht zu spärlichem Teigauftrag.
Der Rohgeruch ist interessant: nur leicht indolisch aber sehr musky, animalisch, mit einer Assoziation zu Männerschweiß.

Mandala sind eines der wenigen Beispiele von Räucherstäbchen, an denen mir der Rohgeruch besser gefällt als der Duft beim Abbrennen.

Im ersten Moment erinnert mich der Geruch an Kamini – Goddess, denn sie sind beide musky und haben eine gewisse Bitternote, die zwar interessant, aber nicht ganz mein Fall ist. Mandala wirken allerdings ein gutes Stück zahmer als Goddess.
Von der interessanten Schweißnote rieche ich nur noch einen leichten Hauch.
Der Duft ist süß und puderig-weich, mit einer gewissen Holzigkeit, was sich interessant mit der Bitternote mischt.


Kamasutra

Diese Stäbchen sind eher dünn handgerollt.
Der Rohgeruch ist floral, ein wenig wie Jasmin oder andere weiße Blüten; leicht indolisch, ein wenig puderig-musky und ein bisschen seifig.

Das Aroma der brennenden Stäbchen wird von einer schweren, cremigen Süße dominiert. Die Floralität aus dem Rohgeruch schwingt nur noch unterschwellig mit. Dazu rieche ich eine Note, die mich an den Geruch erinnert, der beim Bügeln entsteht. Viele Safran-Räucherstäbchen haben diesen speziellen Geruch.

Kamasutra riechen für mich nicht schlecht, ich finde den Geruch aber ein wenig aufdringlich und sie sind insgesamt einfach nicht so recht mein Fall.


Hari OM

Diese Sorte habe ich vor längerem schon einmal reviewed.

Ich finde, die neuen Hari OM riechen nicht schlecht, aber im Vergleich zu meiner ersten Packung, sind sie durchschnittlich und langweilig. Ihr Geruch erinnert noch etwas an die alten, aber es wirkt so, als hätten sie ihren Charakter – das, was sie für mich besonders gemacht hat – gänzlich verloren.

Die rohen Stäbchen riechen leicht seifig, vielleicht wie ein mildes Duschgel mit leichter Fruchtnote.

Angezündet ist der Duft generisch: leicht süß, ein wenig holzig und ebenfalls seifig mit einer schwachen, herben Note.


Resümee:

Die Marke scheint grundsätzlich nicht schlecht zu sein, aber keine der Sorten haut mich vom Hocker. Und die eine, die das geschafft hat, ist jetzt ebenfalls bestenfalls durchschnittlich.
Mit dieser Auswahl und der negativen Erfahrung mit der Nachbestellung von Hari OM habe ich mein Interesse an Hand-Made In Nepal weitestgehend verloren.

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